GRENZEN FAIRSCHIEBEN?

Was darf man sich darunter vorstellen? Ab kommenden Montag begeben sich 8.-Klässler der Carl-von-Linde-Realschule für zwei Wochen auf die Suche nach Antworten in einem Workshopkonzept von UnternimmDich und Grenzgeschichten. Gundula Iblher, die Projektleiterin von Grenzgeschichten und Mitarbeiterin der Stiftung Zuhören gibt hier im Blog mit einem Gastbeitrag vorab einen kleinen Einblick:

“Ankommens-Energyzer, Fotokollagen mit Schere und Kleber, Gedankenexperimente, Assoziationskarten, Tauschrallyes, Upcycling-Schnibbel-Party und ein alternativer Stadtrundgang… Das Workshop-Programm von “Grenzen fairschieben” liest sich anders, als das der meisten Grenzgeschichten-Projekte, die vorrangig journalistisch arbeiten mit Materialrecherche, Zeitzeugenbefragungen, Ortsbegehungen und schließlich Medienproduktion.

Das liegt an unserem Kooperationspartner UnternimmDich, einer gemeinnützigen UG mit kreativen Ideen für mehr Nachhaltigkeit und Gemeinwohl. Anja Bauer und Lukas Jäger werden die Schülerinnen und Schüler der internationalen 8. Klasse der Carl-von Linde-Realschule München mit ihren eigenen Methoden zum Nachdenken über Besitz und Konsum, Teilen und Tauschen anregen. Und dabei mit der Unterstützung des BR-Journalisten Peter Allgaier “ganz nebenher” ein crossmediales Storytelling dazu entwickeln, wie die Grenzen zwischen zu wenig und zu viel Haben fairer verschoben werden könnten. Spannende Interview-Partner sind aber auch diesmal angefragt…

Am Montag, 22.2.16 startet der erste Workshopblock im Köşk Kösk, wir freuen uns auf vielfältige neue Erfahrungen und danken unseren Unterstützern, dem Kulturreferat der Stadt München und dem Kreisjugendring München Stadt.”