KÖŞKIVAL 2019
BEHINDERUNG IST REBELLION

diversity disability difference
Inklusive Kunst und Kultur in München – ein Festival!
29. Juni bis 29. September 2019
Da kann ja jeder kommen… Das Köşkival. Bereits zum dritten Mal findet das inklusive Festival und die gleichzeitige Werkschau der inklusiven Kunst- und Kulturszene im Köşk statt: Ein offenes Angebot für alle, die weit und bunt denken. Jeder kann dabei sein: ob mit oder ohne Behinderung.

Das Köşkival ist gelebte Inklusion in Form eines offenen, partizipativen, modularen und sich gegenseitig befruchtenden Kunst- und Kulturfestivals  über Grenzen hinweg: der Sparten, der körperlich, geistig oder seelischen Verfasstheiten, der Generationen, der Kulturen … inklusiv eben. Es lebt von seiner Offenheit für alle Akteur*innen sowie auch von größtmöglicher Flexibilität während der Festivalzeit. Neue Projekte können entstehen und werden in das Programm eingewoben.

Das Projekt wird von Landeshauptstadt München Kulturreferat gefördert.

barrierefrei frei – Eintritt frei bei allen Veranstaltungen!

Film Parade – Behinderung ist Rebellion 2018:
https://www.youtube.com/watch?v=HfSvE8tC4TE&feature=youtu.be

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Für alle Mitwirkenden hier die Logos zum Downloaden:

Logos Köskival

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CALL FOR PHOTOS!
Fotoaktion „Behinderung ist Rebellion“

Mitmachen und dabei sein!
Einsendeschluss: 15. September 2019

Eigentlich könnte alles so einfach sein. Doch da sind diese alltäglichen Barrieren, die jede*n immer wieder behindern und einem das Leben unendlich schwer machen. Mit der Fotoaktion „Behinderung ist Rebellion“ kannst du uns diese Barrieren zeigen und sie für andere sichtbar machen. Mach mit und sende uns deine Fotos zum Thema. Alle Einsendungen werden dann zu sehen sein auf Instagram unter #koeskival und sind vom 23. bis 29.September 2019 im Rahmen des Köşkivals 2019 im Köşk zu sehen.
So geht´s:
Schick uns deine Fotos zum Thema bis 15. September 2019 unter: koesk@kjr-m.de
Die Fotoaktion findet statt im Rahmen des Köşkivals 2019 und dem Rahmenprogramm der Ausstellung „we both are free. me and my disability“, die bis 29.September zu besuchen ist, statt.


we both are free. me and my disability.
Ein Projekt über das Motiv des Improvisierens.
Teil 2 im Köşk
20. bis 28. September 2019
täglich 17 bis 20 Uhr
Medien- und Soundcollage von JOHANNES MARIA HASLINGER
aus Bild- und Tonmaterial von Menschen mit und ohne Behinderung in Nepal
Am 3.5.2008 trat die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft, das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Wie weit ist deren Umsetzung in den vergangenen zehn Jahren gelungen? Wie können wir die Situation in Ländern beurteilen, die dem unter ganz anderen Vorzeichen gerecht zu werden versuchen? Diese Fragen stellen sich exemplarisch am Beispiel des Bild- und Tonmaterials, das der Münchner Musiker und Fotograf Johannes Maria Haslinger während einer mehrwöchigen Reise 2018 in Nepal gesammelt hat. Neben den Fotoaufnahmen hat Johannes Maria Haslinger bei dieser Reise auch Feldaufnahmen von Straßenmusiker*innen gesammelt, die er nun in Zusammenarbeit mit Markus Acher und Christoph „Cico“ Beck durch eigene Improvisationen ergänzt. In der collage-artigen Bearbeitung des Bild- und Tonmaterials doppelt die Installation von Haslinger künstlerisch das nepalesische Talent der Improvisation. Zugleich vermittelt sich aber auch die fragile Stabilität der visuell und akustisch dokumentierten Situationen, wenn deutlich wird, wie stark die Rechte und Möglichkeiten von Menschen mit Behinderung und das Bemühen um ihre Teilhabe von politischen und sozialen Bedingungen abhängen.

 

 

Fr. 20.09. ab 19 Uhr: 
Eröffnung, mit Release der LP „Songs from the Kathmandu Valley“ (Markus Acher, Cico Beck und Johannes Maria Haslinger)
Do. 26.09. um 20 Uhr:
Musikalische Jam-Session mit Mitgliedern von Embryo und der Express Brass Band
Sa. 28.09., 13 bis 15 Uhr:
WE BOTH ARE FREE. FotoTour
im MaximiliansForum und Köşk
Du fotografierst gerne und bist interessiert an kritischen und gesellschaftlichen Themen? Wir starten mit einem Rundgang durch die Ausstellung und lassen uns inspirieren. Wie definieren wir Grenzen? Wo sehen wir alltägliche Barrieren? Wie können wir diese überwinden? Und vor allem wie machen wir diese sichtbar? Das sind Fragen, die wir diskutieren und welche wir im Anschluss auf unserer FotoTour im öffentlichen Raum als Motive festhalten. Die Tour endet im Köşk im Westend, wo der zweite Teil der Ausstellung zu sehen ist. Wer mag, kann hier noch bis 17.30 Uhr in der offenen Werkstatt die entstandenen Fotografien weiterentwickeln und den Raum mit den eigenen Fotografien füllen. Im Köşk wartet ein kleiner Snack auf die Teilnehmenden. Einige Kameras können zur Verfügung gestellt werden. Bring aber gerne deine eigene Digi-Cam mit, da wir die Fotos gleich ausdrucken.
Workshopleitung: Jana Roth
Start: 13.00 Uhr im MaximiliansForum, Unterführung Maximilianstrasse / Altstadtring
Abschluss: 15.00 Uhr im Köşk, Schrenkstraße 8
Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Sa. 28.09., um 15 bis 17:30 Uhr:
WE BOTH ARE FREE. Offene Werkstatt im Köşk
Es könnte alles so einfach sein. Doch da sind diese alltäglichen Barrieren, die das Leben unendlich schwer machen. „Grenzen und Barrieren überwinden“ ist deshalb das Thema der offenen Werkstatt. Wir experimentieren mit den unterschiedlichsten Medien, Fotografie und Sound. Hier hat jede*r die Möglichkeit, auf Motivsuche zu gehen. Wir machen die entdeckten Barrieren sichtbar und hörbar – dabei entstehen Foto- und Soundcollagen mit Kamera, Fotodrucker, Instrumenten und Percussion. Einfach mitmachen und mitjammen. Kameras und Instrumente werden zur Verfügung gestellt werden.Bringt aber gerne eigene mit.
Mit Johannes Maria Haslinger und Jana Roth
Ein Einstieg im Zeitraum 15-17.30 Uhr ist jederzeit möglich.
Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Sa. 28.09., um 19 Uhr:
Johannes Maria Haslinger liest Texte aus dem Songbook „Songs from the Kathmandu Valley“. Mit Gebärdensprachdolmetscherin Simone Hofmüller

SONG > SONG
Musikperformance von und mit Moritz Hauthaler + Gäste
Sonntag 29. September 2019
um 18:30 Uhr
Das Köşk und der Regisseur und Filmemacher Moritz Hauthaler laden die Besucher*innen zu einem kollektiven Musikhören ein. Im Mittelpunkt stehen dabei an Musik verknüpfte Erinnerung, die in Form von Geschichten, von der Vergangenheit in die Gegenwart und Zukunft führen sollen. Das Publikum ist herzlich eingeladen zu partizipieren und wir freuen uns, gemeinsam Raum und Zeit zu teilen.
Illustration: Stephan Dybus