ZEITSCHRIFTEN ZU KUNST

Zufrieden lächelt ein dickbäuchiger Buddha ins Gesicht des Betrachters und könnte so auch in einem Yogastudio oder auf einem Kaminsims stehen. Wären da nicht die feinen vertikalen Zeitschriftenseiten, deren ausgeschnittene Konturen dem Buddha seine Form leihen. Zeitschriftenseiten aus dem IKEA-Katalog, der „Schöner Wohnen“ oder der GQ, deren Inhalte so gar nicht zur besonnenen Enthaltsamkeit der indischen Gottheit passen wollen – oder etwa doch?

 

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BLICK ZURÜCK

Weil Bilder mehr sagen als Worte: Ein Rückblick auf die vergangenen Wochen und Monate – Ausstellung, Lesung, Performance, Konzert, Auf- und Umbau, gute Gesellschaft, Musik und Speis und Trank und alles dazwischen fotografisch eingefangen von Andrea Huber.

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Das ist ja ein Ding!

Mehrere tausend Gegenstände besitzt ein erwachsener Mensch, ohne ein übertriebener Materialist zu sein. Da stellt sich durchaus die Frage: Was macht das mit uns, diese ganzen Dinge, zu denen wir unterschiedlichste Beziehungen haben? Manche Objekte sind lebensnotwendig oder besitzen eine ganze spezielle Funktion in unserem Alltag, andere Gegenstände sind hingegen mit persönlichen Erinnerungen verknüpft, und manches hat sich auch einfach so angesammelt, weil man mal dachte, man bräuchte es, oder weil man es geschenkt bekam.

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Hier und jetzt und nirgends sonst

Auf Reisen, im Alltag, egal wo – Dinge, Ort und Momente aufspüren, die unscheinbar, verlassen, vernachlässigbar wirken
und sich doch bei näherer Betrachtung als höchst spannend erweisen, Geschichten entfalten und eine Welt für sich bilden. Mit solchen Beobachtungen und Erzählungen beschäftigen sich mehrere befreundete KünstlerInnen in der Ausstellung n o w h e r e   e l s e, die ab Februar bei uns zu sehen ist. Hier gibt’s vorab schon ein paar Eindrücke für euch.

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GEGEN DAS VERGESSEN

Unzählige Gegenstände begleiten uns in unserem Alltag – manchmal für kurze Zeit, manchmal länger, das meiste wird irgendwann entsorgt, und dann auch vergessen. Der Münchner Künstler Franz-Xaver Donaubauer fotografiert gegen das Vergessen an – er lichtet die Gegenstände ab, die er aus seinem Leben entsorgt. Konserviert sie und damit auch die Erinnerung an die Objekte. Im Blog erzählt er, was ihn dazu bewegt hat, sein Archiv der entsorgten Gegenstände anzulegen.

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